Thema Rentenversicherung ...............................................

 

Die Rentenreform hat mir der sogenannten "Riester-Rente" der Altersvorsorge zwar eine neue Richtung gegeben, gleichzeitig aber auch viele Menschen vor neue Fragen gestellt. Hier wollen wir ver- suchen, Ihnen schon einige Antworten zu geben, indem wir Ihnen verschiedene Berechnungsmöglichkeiten anbieten. Damit können Sie Ihre Rentenlücke, die Ihnen zustehende Förderung und die Höhe Ergänzungsvor- sorge ermitteln.

Beschreibungen und Erklärungen zur Rentenversicherung

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Andere können sich freiwillig bei den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung, der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) oder der Landesversicherungs-Anstalten (LVA) rentenversichern.

Die gesetzliche Rentenversicherung dient dem Schutz des Einzelnen und der Familie; sie zahlt vor allem Renten bei Alter, Erwerbsminderung und Tod (Alters-, Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeits- sowie Hinterbliebenenrente). Ihre wichtigste Aufgabe ist die Unterhaltssicherung der Arbeitnehmer im Alter. Die Höhe des Altersruhegeldes (Altersrente) richtet sich nach der Dauer des gesamten Arbeitslebens und nach dem Einkommen. Je höher und länger die Beitragszahlungen, desto mehr Rente kann jeder beanspruchen. Voraussetzung für den Rentenbezug sind nicht nur die eingezahlten Beiträge und ein gesetzlich vorgeschriebenes Alter, sondern auch die Erfüllung bestimmter Versicherungszeiten. Der einzelne Beitragszahler spart allerdings nicht seine eigene Rente an, sondern es gilt der sogenannte Generationenvertrag: Die Jüngeren zahlen für die Alten. Wer im Arbeitsleben steht, sorgt mit seinen Beitragszahlungen für die heutige Rentnergeneration. Dafür kann er erwarten, dass die folgende Generation mit ihren Beiträgen die dann fälligen Renten finanziert.

Geburtenrückgang, steigende Lebenserwartung, hohe Arbeitslosigkeit, vorzeitiger Ruhestand und versicherungsfremde Leistungen wie Aussiedlerrenten und Erziehungsrenten (die nicht durch Beiträge gedeckt sind) haben jedoch die Finanzgrundlage der gesetzlichen Rentenversicherung erschüttert. Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Rentner versorgen. Kommen heute 100 Beitragszahler für etwa 48 Rentner auf, so müssen sie im Jahr 2000 für 59 und im Jahr 2030 für über 100 Rentner zahlen. Damit wird die private Altersvorsorge immer wichtiger.

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